Samstag, 10. Januar um 12 Uhr
Mahnwache auf dem Kiliansplatz Heilbronn
"NEIN ZU TRUMPS VÖLKERRECHTSWIDRIGEM ANGRIFF AUF VENEZUELA !"
Der Heilbronner Friedensrat veranstaltete unter dem Motto „Nein zu Trumps völkerrechtswidrigem Angriff auf Venezuela“ eine Mahnwache auf dem Kiliansplatz, zu der trotz widriger Wetterverhältnisse 60 Teilnehmende kamen.
Brigitte Klein vom Friedensrat erinnerte in ihrer Rede daran, dass der Intervention in Venezuela eine lange Geschichte von US-Interventionen in Lateinamerika vorausginge. Dabei gehe es immer um wirtschaftliche Interessen, für die kriegerische Gewalt eingesetzt werde, oft mit vordergründigen Argumenten, wie etwa Drogenhandel. „Nein zum Krieg um Rohstoffe! Hände weg vom venezuelanischen Öl!“ stand daher auf einem Plakat des Friedensrats. Als nächste Intervention habe Trump bereits Grönland im Blick, wo es ihm um Militärpräsenz und Rohstoffe gehe, so Brigitte Klein. „Trump und Putin Hand in Hand: Zuerst die Ukraine, dann Venezuela! Wann Grönland?“ stand auf einem anderen Plakat.
Scharf kritisiert wurde die verständnisvolle Haltung von Kanzler Merz, der die Intervention nicht verurteilte, sondern von einer „komplexen“ Situation sprach. Nichts sei komplex, der Völkerrechtsverstoß hier eindeutig. Der Friedensrat verurteile jegliche kriegerische Gewalt.
Dienstag, 06. Januar um 14 Uhr
Friedenscafé
Neujahrstreffen
Donnerstag, 19. Februar 2026 um 19 Uhr
im Kunst-und KulturWerkHaus e.V. Zigarre
Achtungstr. 37
74072 Heilbronn
Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl mit den Direktkandidaten von SPD, Linke; Grüne, BSW
Bei einer gut besuchten Veranstaltung des Heilbronner Friedensrats mit den Landtagskandidaten Tanja Sagasser-Beil (SPD), Gudula Achterberg (Grüne), Christoph Mössinger (Linke) und Joachim Tabler (BSW) wurde diskutiert, was der Friedenssicherung dient und was das Land hierfür tun kann.
Breiten Raum nahm die Frage ein, ob Jugendoffiziere der Bundeswehr an den Schulen tätig werden sollen. Während die Kandidaten von BSW und Linke dies ablehnten, gab es Zustimmung von den Kandidatinnen von SPD und Grüne, wobei die SPD-Kandidatin hervorhob, dass sich dann auch Technisches Hilfswerk, Friedensgruppen und andere Organisationen präsentieren sollten.
Kontrovers diskutiert wurde unter dem Thema „Militarisierung des Gesundheitswesens“ auch die Vorbereitung vor allem der Kliniken auf den Kriegsfall. Die verstärkt vorangetriebene Umstellung der Industrie- und Automobilproduktion in Rüstungsproduktion wurde ebenfalls diskutiert, auch Alternativen hierzu.
Weitgehende Einigkeit bestand in der Ablehnung des vom Verteidigungsministerium verhängten Verkaufsstopps von Kasernengelände an Kommunen, wodurch die Schaffung von dringend benötigten Wohnungen durch die Kommunen gefährdet wird.
Donnerstag, den 26. Februar 2026, 19 Uhr
Nikolaikirche Heilbronn Sülmerstraße 72
Frau Dr. Edel - Vortrag und Gespräch zum Thema "Wege aus der Rüstungs- und Gewaltspirale - Frieden sichern - aber wie?"
„Es wird gesagt, wir müssten kriegstüchtig werden und Frieden durch Aufrüstung sichern. Wir aber wollen friedensfähig werden. Geld, Zeit, Kreativität und andere Ressourcen müssen in die soziale, kulturelle und ökologische Transformation investiert werden statt in Waffen und Krieg. Wer Frieden will, muss Frieden üben.“ (aus dem Friedensruf der Friedenssynode Hannover, 1. Mai 2025)
Die gegenwärtigen globalen Kriegs- und Krisenherde beschleunigen eine weltweite Spirale von Aufrüstung und Militarisierung. Doch lassen sich auf diesem Weg tatsächlich Sicherheit und Frieden erreichen? Bei Vielen steigen immer wieder Zweifel auf – und gleichzeitig sehen sie keine Alternativen, um den Herausforderungen zu begegnen. An diesem Abend wird Raum sein, andere Friedenswege kennenzulernen und Friedensbewusstsein zu stärken.
Dr. Susanne Edel ist theologische Sozialethikerin und bildet sich fort als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Nach dem Theologiestudium in Tübingen und Heidelberg promovierte sie in Wirtschaftsethik bei Prof. Wolfgang Huber. Ethische Fragestellungen in Kirche und Gesellschaft waren ihr seit jeher ein Anliegen. Aktuell bilden Beiträge zum friedensethischen Diskurs den Schwerpunkt ihres Engagements. Sie ist u. a. Mitglied der Initiative „Aufbruch zum Frieden“ und der Initiative „Friedensaufruf in der Ev. Landeskirche Württemberg“.
Veranstaltet durch: Heilbronner Friedensrat in Kooperation mit der Ev. Erwachsenenbildung Heilbronn-Brackenheim sowie mit der Katholischen Erwachsenenbildung Heilbronn
Donnerstag, 5. März 2026 18 Uhr
im Kunst-und KulturWerkHaus e.V. Zigarre
Achtungstr. 37
74072 Heilbronn
Bundesweiter Aktionstag gegen
die Wiedereinführung der Wehrpflicht
Vortrag und Diskussion mit Klaus Pfisterer, Landessprecher der DFG-VK
Der Heilbronner Friedensrat ruft auf
zu einer Kundgebung
am Samstag, 14. März um 12 Uhr
Kiliansplatz Heilbronn
Samstag, 4. April 2026
Ostermarsch am Karsamstag in Stuttgart
Friedensrat beim Ostermarsch
Der Heilbronner Friedensrat beteiligte sich zusammen mit mehreren Tausend Teilnehmenden auch in diesem Jahr am Ostermarsch in Stuttgart, der unter dem Motto stand „Friedensfähig statt kriegstüchtig – Wir stehen auf gegen Militarisierung und Sozialabbau“. Mit seinem Transparent „Statt Rüstungsmilliarden – Milliarden für Soziales, Bildung, Klima und die Kommunen“ machte der Friedensrat darauf aufmerksam, dass die massive Aufrüstung zu Lasten des Sozialstaats geht.
Darauf ging auch Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung in seiner Rede ein. Er erinnerte an die vor einem Jahr beschlossene Aufhebung der Schuldenbremse für Rüstung und daran, dass sich die Bundesregierung nun Schritt für Schritt den Vorgaben von Trump nähere, 5% des Bruttoinlandsprodukts für Militärisches auszugeben. Gegen die Position von Cem Özdemir, dass sich die Wirtschaft an der Umstellung auf Rüstungsproduktion beteiligen solle, erklärte Jürgen Wagner: „Wir wollen nicht, das Baden-Württemberg sich als olivgrünes Musterländle präsentiert.“
Redner forderten angesichts der Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und Iran, ernsthafte diplomatische Initiativen für Frieden und das sofortige Ende des Tötens.
1. Mai Teilnahme an der traditionellen Mai-Demonstration in Heilbronn
Dienstag, 5. Mai 2026, 19 Uhr,
Kulturzentrum Zigarre, Achtungstr. 37
Dr. Heinz Klippert
Frieden vorbereiten – aber wie?
- Wider das Mantra der „Kriegsertüchtigung“ -
Der in pädagogischen Kreisen weit bekannte Methodenentwickler Dr. Heinz Klippert referierte im Kulturzentrum ‚Zigarre‘ zum Thema „Frieden vorbereiten – aber wie?“ auf Einladung des Heilbronner Friedensrats in Kooperation mit der Volkshochschule Heilbronn.
Klippert betont, dass Friedenssicherung in den Köpfen der Menschen beginne und wir Kriegsskepsis, Friedensphantasie und pazifistisches Denken entwickeln müssen. Oberstes Ziel müsse es sein, Kriege im Vorfeld durch Kompromissbereitschaft und Diplomatie zu verhindern. Die derzeit Staat und Gesellschaft durchdringende Aufrüstung und Kriegsertüchtigung sieht er dagegen als hoch riskantes Spiel mit dem Feuer. Friedensbildung müsse an Schulen und Hochschulen verankert werden und junge Menschen dazu befähigen, gängige Kriegsnarrative zu hinterfragen und nach gewaltfreien Lösungen zu suchen. Denn, so Klippert: Kriege sind nie alternativlos.
Der Referent bietet auch Workshops mit friedenspädagogischen Inhalten für Schüler und Studenten an, der Kontakt kann über den Heilbronner Friedensrat erfragt werden. Ein weiterer Baustein, um eine nachhaltige Friedensarbeit in Heilbronn nach der gut besuchten Veranstaltung fortzusetzen.
Dienstag, 9. Juni 2026 um 18:30 Uhr
„Soziales rauf – Rüstung runter“
Eine gemeinsame Veranstaltung der Initiative "Gewerkschafter für den Frieden, gegen Krieg und Aufrüstung"
und dem "Heilbronner Friedensrat"
im Kunst- und Kulturwerkhaus Zigarre
Soziales statt Rüstung
Bei einer gut besuchten Veranstaltung des Heilbronner Friedensrats und der Initiative Gewerkschafter für den Frieden, die vom ehemaligen Vorsitzenden der IG Metall Klaus Zwickel eröffnet wurde, sprach die Gewerkschafterin Ulrike Eifler darüber, wie Militarisierung und Sozialabbau zusammenhängen. Während Hunderte Milliarden in die Rüstung gesteckt werden, bereite die Regierung Merz den Angriff auf den Sozialstaat mit tiefgreifenden Einschnitten bei Rente, Kranken- und Pflegeversicherung vor. Die gesamte Daseinsvorsorge werde zunehmender Militarisierung untergeordnet. Selbst demokratische Rechte würden angegriffen, etwa durch den Versuch, die Schulstreikaktionen gegen das Wehrpflichtgesetz zu kriminalisieren. Es sei die Aufgabe der Gewerkschaften, die Verteidigung des Sozialstaats mit dem Kampf gegen Aufrüstung und Militarisierung zu verbinden.
Da Aufrüstung und massive Sozialkürzungen europaweit vorangetrieben werden, hält Ulrike Eifler die von führenden britischen Gewerkschaften unterstützte internationale Antikriegs-Konferenz Mitte Juni in London für einen notwendigen Schritt zur Vernetzung der Antikriegs-Bewegung. Auch Vertreter des Friedensrats nehmen an dieser Konferenz teil.
Mittwoch, 10. Juni 12 bis 14 Uhr
KDV Infotour
gemeinsame Kundgebung mit der DFG-VK bei der Nikolaikirche
Engagierte Mitglieder unseres Friedensrats informierten zusammen mit Vertretern des DFG-VK bei der Nikolaikirche über Kriegsdienstverweigerung. "Wir wollen Menschen unterstützen, die weder töten noch sterben wollen" erklärte Jonas Fehrenbach von der DFG-VK Baden-Württemberg und fügte hinzu "gerade in Zeiten zunehmender Militarisierung ist es wichtig, dass junge Menschen ihre Rechte kennen."
Samstag, 20. Juni 2026
London
Friedensrat nimmt an Antikriegs-Konferenz in London teil
Vertreter des Heilbronner Friedensrats nahmen am 20. Juni zusammen mit 2600 Teilnehmenden aus ganz Europa, den USA und Kanada an der internationalen Antikriegs-Konferenz in London teil, zu der „Stop the War“, führende britische Gewerkschaften und zahlreiche Aktivisten aus der Antikriegs- und Arbeiterbewegung aus ganz Europa aufgerufen hatten.
„Wir sind zusammengekommen, um Alarm zu schlagen: Wir wollen den Weg in den Krieg sowie den Nationalismus und Rassismus, den dieser hervorbringt, stoppen“, heißt es in der Abschlusserklärung. Zahlreiche Redner, darunter der ehemalige Labour-Parteichef Corbyn, verurteilten die Politik der Kriegsvorbereitung und milliardenschweren Aufrüstung durch die europäischen Regierungen und forderten stattdessen Investitionen in Gesundheit, Verkehr, Bildung, Wohnen sowie faire Löhne und Arbeitsbedingungen.
„Wir stehen gewaltigen Widerständen gegenüber“, denen nur wirksam begegnet werden könne, „wenn wir international organisiert sind“, stellte die Konferenz fest und rief zu mehreren internationalen Aktionen auf, nämlich am 10. Oktober für Palästina, am 21./22. November gegen Militarisierung und Wehrpflicht und im Oktober zu einem Aktionstag der Hafenarbeiter gegen den Krieg.
Donnerstag, 6. August
Mahnwache zum Hiroshima Gedenktag
Rede von Franz Wagner: "Die 'siamesischen Zwillinge' Atomkraft und Atombombe"
Musikalische Beiträge und weitere Details.
Sonntag 9. August ab 14 Uhr
Friedens Café in den Frauenräumen der Zigarre
Dienstag, 1. September
Teilnahme am Antikriegstag
18 Uhr im Rathausinnenhof
Mittwoch, 16. September
Sozialstaat verteidigen, Demonstration der Gewerkschaften durch Heilbronn. Wir sind dabei!
Samstag, 19. September
Stand beim Nachhaltigkeitstag
Untere Neckarstraße
Montag, 21. September
Kleiner Peacewalk
Peacewalk am Weltfriedenstag
Auf Einladung des Heilbronner Friedensrats fand sich am 21. September eine Gruppe Friedenswanderer zusammen. Einige hatten bereits im Juni den Peacewalk 2026, eine internationale 15-monatige Pilgerschaft von Europa nach Jerusalem, streckenweise durch unsere Region begleitet. Daran wollten sie am Weltfriedenstag anknüpfen. Der Peacewalk ist aktuell auf der Route von Budapest nach Sarajewo und Istanbul unterwegs.
Der kleine Heilbronner Peacewalk führte 7 km vom Trappensee über die Waldheide und die Friedenssteine zum Ehrenfriedhof und zurück zum Trappensee. Auf der Waldheide waren manche schon in den achtziger Jahren beim Kampf gegen die Raketen dabei, hatten mit blockiert und demonstriert. Am Ehrenfriedhof erinnerte das Mahnmal an die 6.500 Opfer des Luftangriffs auf Heilbronn, von denen dort 4.985 begraben sind. Eine Mahnung für "Nie wieder Krieg!" - angesichts der laufenden Aufrüstung und Kriegsrethorik bleibt nur Entsetzen und Kopfschütteln. Berichtet wurde, dass mehr als 150 Häftlingen, die im KZ-Neckargartach Zwangsarbeit leisteten, zur Leichenbergung, Entschärfung von Blindgängern und Aufräumarbeiten im Zuge des Luftangriffs eingesetzt waren. Es ist der KZ-Initiative Neckargartach zu verdanken, dass dies nicht in Vergessenheit gerät.
Fritz-Helmut Stockmar
Schulstreik am
29. September
Demo in Stuttgart
Schulstreik gegen Wehrpflicht in Stuttgart 25. 09. 2026
Ca. 350 SchülerInnen versammelten sich in Stuttgart um gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht zu demonstrieren. Aus Heilbronn war eine Lehrerin mit ihren SchülerInnen angereist. Sie überbrachte die Grüße des Friedensrats in Heilbronn und berichtete von der Aufforderung der GEW an ihre Mitglieder die SchülerInnen durch Lerngänge zu unterstützen. Dabei könnte demokratische Partizipation eingeübt werden.
Die Lehrerin machte deutlich, dass der Bundeskanzler bisher auf der ganzen Linie gescheitert sei. Von den fast 30 000 verschickten Fragebögen hatten nur ca. 530 junge Leute ihr Interesse an der Bundeswehr bekundet. Daher greife Merz inzwischen zu anderen Maßnahmen. Und mustert auch diejenigen, die überhaupt kein Interesse an der Bundeswehr angegeben hatten, obwohl versprochen wurde, dass die verpflichten Musterung erst im Juli 2027 anfangen. Aber es geht Merz wohl nicht schnell genug. Von seinem Ziel die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee aufzubauen, ist er jedenfalls noch weit entfernt.
Dass die jungen Leute keine Lust darauf haben, als Kanonenfutter an der Front ausgebildet zu werden, machten die Plakate deutlich. Auch der Heilbronner Friedensrat lehnt die Wehrpflicht vollständig ab, nach seiner Einschätzung handelt es sich um eine Kriegsdienstpflicht. In den Kriegen, die auf der Welt geführt werden, gehe es um imperialistische Interessen, vor allem auch unter der Regierung Trump. Und in vasallenhafter Treue folge Merz Trump nach.
Angesichts von kaputten Schulen, maroden und gesperrten Turnhallen, Toiletten, die sich in katastrophalen Zustand befinden, fehlenden Jugendhäusern, wie Medizinstudienplätze, die nicht finanziert werden, sagen die Jugendlichen zurecht – ohne uns – wir wollen nicht für diese Regierung kämpfen, die uns die Zukunft verweigert.
Brigitte Klein, Heilbronn
Samstag, 26. September
Bundesweiter Aktionstag des DGB gegen den sozialen Kahlschlag.
Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg!
Wir waren in Stuttgart unter den 16000 Demonstrierenden.
Die Friedensbewegung ruft zum Protest gegen Krieg
am 3. Oktober!
Friedensrat bei Friedensdemonstration
Der Heilbronner Friedensrat beteiligte sich zusammen mit Tausenden Teilnehmenden an der Friedensdemonstration in Stuttgart am Tag der Deutschen Einheit. Die Demonstration, zu der über 300 Organisationen aufgerufen hatten, stand unter dem Motto „Nein zu Hochrüstung und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“
Nach den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und dem Aktionstag der Gewerkschaften gegen den Angriff der Regierung auf den Sozialstaat eine Woche zuvor, protestierten die Demonstrierenden in Stuttgart und zeitgleich in Berlin gegen die eskalierenden Kampfhandlungen in der Ukraine und gegen die massive Hochrüstung und wachsende Gefahr eines großen Krieges in Europa.
Die Rednerinnen und Redner, darunter die Europaabgeordnete der Linken, Özlem Demirel, die Ex-Bundestagsabgeordnete des BSW, Sevim Dagdelen, und der Betriebsseelsorger Paul Schobel, wandten sich entschieden gegen die Pläne der Bundesregierung, die Bundeswehr durch hunderte zusätzliche Milliarden zur stärksten konventionellen Armee in der NATO machen zu wollen.
Der Friedensrat machte mit einem Transparent und Schildern darauf aufmerksam, dass Hunderte Milliarden für Rüstung ausgegeben werden, während die Bundesregierung massive Kürzungen beim Sozialstaat plant.